Barrierefrei parken und einkaufen in Frankreich

Parkverbotsschild mit Hinweis
„Wenn du meinen Parkplatz nimmst, dann nimm auch meine Behinderung“
Von unseren europäischen Nachbarn können wir wirklich lernen. Auch Frankreich, Italien und Polen haben kluge Ideen, um Barrieren im Alltag zu überwinden.

In diesem Jahr habe ich Urlaub in der Provence gemacht. Und was soll ich sagen, noch das entlegenste Bergdorf bietet einen blau grundierten Behinderten-Parkplatz. Aber „natürlich“ kämpfen auch die Franzosen mit uneinsichtigen Zeitgenossen, die diese Parkplätze unberechtigt blockieren. Die zugehörigen Parkverbot-Schilder werden also auch schon mal durch Hinweise auf hohe Strafzahlungen (150 Euro in einem Beispiel) ergänzt. Besonders gut hat mir das nebenstehende Kombi-Schild gefallen. Der Lions Club hat ein ergänzendes Schild gesponsert auf dem steht: Wenn du meinen Parkplatz nimmst, dann nimm auch meine Behinderung.

Si tu prends ma place prends aussi mon handicap

Doch damit nicht genug. Hierzulande benutzen die Betreiber von Geschäften, Restaurants oder Theatern gerne den Denkmalschutz als Ausrede. Damit erklären sie, warum sie den Zugang für Menschen mit Behinderung angeblich nicht erleichtern können. Humbug! Das untenstehende Foto eines kleinen Ladens in Aix-en-Provence zeigt den Hinweis auf eine bereitstehende Rampe. Das kann jeder — wenn er er will.

Foto: Ladentür mit Stufe und Hinweis auf vorhandene Rampe
Denkmalschutz ist eine Ausrede

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