Mittelalterliche Kleinstaaterei behindert Inklusion

Die Bertelsmann-Stiftung hat gerade eine viel beachtete Studie zur Schul-Inklusion in den Bundesländern veröffentlich. Danach

  • erschweren verhindern die unterschiedlichen Förderpolitiken der Länder vergleichbare Chancen für alle Förderschüler in Deutschland,
  • nimmt die Chance auf Inklusion ab, je höher die Bildungsstufe ist und
  • geht die Exklusionsquote nur leicht zurück, weil bundesweit bei immer mehr Kindern ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wird.

Zum ersten Punkt passt auch das Meinungsbild, das die Lausitzer Rundschau in anderem Zusammenhang gerade eingesammelt hat: Die Mehrheit der Lausitzer will ein einheitliches Bildungssystem. Ob das wohl in anderen Regionen anders aussieht?

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